Ist Religion unwissenschaftlich? (1)

Er ist ein Flug-Gigant.

 

Und er ist wunderschön!

Er fliegt über endlose Prärien und glühende Wüsten. Er schraubt sich hoch in schneebedeckte Gebirge und durchfliegt eisige Berg-Pässe. Er schwebt über schäumende Meere und rastlose Wellen. Er kennt all die Öl-Plattformen, die das Öl aus dem Meeresboden ziehen. Er bringt runde 5000 Kilometer hinter sich.

Er ist ein Flug-Gigant. Er ist wunderschön!

Aber er wiegt – nur ein Gramm. Also in etwa so viel wie eine Briefmarke. Ein einziges Gramm.

Die Rede ist vom Monarch-Falter, und der führt uns direkt hinein in unser Thema: 

„Ist Religion unwissenschaftlich?“

Der Monarch-Falter hat eine Menge dazu zu sagen.

Quelle:  pixabay
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Er lebt am Fuß der Rocky Mountains, in den USA.

 

Eigentlich lebt er nur vier Wochen, dieser Flug-Gigant.

Aber dann, im August, wenn zum letzten Mal im amerikanischen Sommer Monarch-Falter schlüpfen, passiert etwas Erstaunliches: Diese letzten Flug-Giganten des Sommers (und nur sie!) sind genetisch so programmiert, dass sie nicht nur vier Wochen, sondern neun Monate leben.

Und dann im September fliegen sie los. Wie viele? Etwa 300 Millionen Stück. Sie steigen überall auf an den Rocky-Mountains und sie fliegen. Wohin? Nach Süden. Wie weit? 5000 Kilometer. Gibt es einen Anführer, der die Strecke kennt? Nein. Sie alle fliegen diese Riesen-Strecke zum aller-, allerersten Mal. Aber sie fliegen ohne zu zögern. Ohne zu zaudern. Ohne sich je zu verirren.

Sie fliegen über endlose Prärien. 80 Kilometer pro Tag. Sie durchqueren glühende Wüsten. Sie schrauben sich hoch in schneebedeckte Berge. Sie kennen die wenigen, schmalen Pässe, die man durchfliegen kann, ohne zu erfrieren. Sie schweben über den Golf von Mexiko. Sie rasten über Nacht auf den riesigen Ölplattformen.

Und dann am Ende schließen sie sich zu einer gigantischen Flug-Formation zusammen: 80 Kilometer breit ist diese Formation. 300 Millionen leuchtende Flugobjekte. Wunderschön!

Und dann - nach 8 Wochen Flugzeit – landen alle 300 Millionen Flieger pünktlich am 1. November in einem Tal des mexikanischen Michoacán-Hochlands, in 3600 Meter Höhe, 100 Kilometer westlich von Mexiko-City. Nach 5000 Kilometern Flug landen alle an demselben einen Tag in diesem abgelegenen kleinen Waldgebiet nahe dem Städtchen Angangueo.

Quelle:  pixabay
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Wie in aller Welt kriegen diese Flug-Künstler das hin? 

 

Bitte bedenken Sie: Der Monarch-Falter wiegt nicht mehr als eine Briefmarke. Sein Gehirn  ist nicht schwerer als ein Viertel-Gramm. Trotzdem schafft er eine Strecke von 5000 Kilometern ohne sich ein einziges Mal zu verfliegen. Und das, obwohl keiner dieser Flug-Giganten die Strecke kennt. Wir schaffen sowas nicht, obwohl unser Gehirn 5600mal schwerer ist als das des Monarch-Fliegers.

 

Was also ist das Geheimnis des orangefarbenen Kunstfliegers?

Ich verrate es ihnen: In seinem Gehirn ist eine Art Landkarte gespeichert mit allen Höhen und Tiefen der Landschaft. Auch das winzig-kleine Ziel, dieses Mini-Tälchen in Mexiko ist dort vermerkt. Der Monarch-Flieger kann diese Karte lesen und mit dem Gelände vergleichen, das er gerade überfliegt. Er benutzt dazu den Stand der Sonne und die Magnetfelder der Erde. Er kann diese Dinge benutzen, weil in seinen Flügeln und in den Außenpartien seines Körpers Magnetit eingelagert ist. Er weiß auch genau, wieviel Fett er sich vor Antritt der Reise anfressen muss, um die 5000-Kilometer-Strecke zu bewältigen. Und all das hat Platz in einem Gehirn, das nicht einmal ein Viertel-Gramm wiegt, das also viel, viel kleiner ist als das sprichwörtliche „Spatzengehirn“.

Und jetzt komme ich auf die Frage zurück: Ist Religion unwissenschaftlich?

Quelle:  pixabay
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Man kann diese Frage sehr präzise beantworten. Die christliche Religion sagt, dass die Lebewesen auf dem Planeten Erde eben nicht durch Zufall und Evolution entstanden sind. Sie sagt weiter, dass ein genialer Designer (der persönliche und allmächtige Gott) all diese Lebewesen erst geplant und dann rundum fertig erschaffen hat.

 

Und ich glaube, das stimmt. Das stimmt einfach!

Oder können Sie sich vorstellen, dass dieses phänomenale Navigations-System des Monarch-Schmetterlings (ein Viertelgramm wiegt es!) durch bloßen Zufall entstanden sein kann?

Glauben Sie wirklich, dass die digitale Landkarte in diesem Leichtgewicht-Gehirn und die Fähigkeit sie zu lesen und die reale Landschaft damit zu vergleichen und den Stand der Sonne zu berücksichtigen und die Magnetfelder der Erde auszuwerten und den Energiebedarf für den weiten Flug zu berechnen und die Strecke so einzuteilen, dass 300 Millionen Flieger alle am selben Tag in  dem kleinen Tal in Mexiko eintreffen.

Glauben Sie, dass dies alles gleichzeitig aus purem Zufall entstanden sein kann? Denn das ganze Navigationssystem funktioniert ja nur, wenn all seine Bestandteile gleichzeitig da  waren … Glauben Sie echt, dass der Zufall das schafft? So ein kompliziertes und ausgeklügeltes Navigations-System von einem Moment zum anderen herzustellen?

Quelle:  pixabay
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Feststeht: Wenn Sie das wirklich glauben, dann glauben Sie mehr als die Bibel. Und zwar viel mehr! Denn: Der Zufall schafft das ja nicht, ein so komplexes Navigationssystem zu produzieren! Das ist ja dummes Zeug. Das kann der Zufall nicht! Ihr Tom-Tom in Ihrem Auto ist ja auch nicht durch Zufall entstanden, daran haben x-Programmierer jahrelang getüftelt. Und Ihr Tom-Tom kann – bei allem Respekt  - doch viel, viel weniger als das Viertel-Gramm-Gehirn des Monarch-Fliegers.

 

Mir scheint: Die einzige wirklich tragfähige Erklärung für das phänomenale Navigations-System des Monarch-Falters ist diese: Der persönliche und allmächtige Gott hat (neben vielen, vielen anderen Lebewesen) auch den Monarch-Falter erst geplant, dann erschaffen und dann schließlich fix und fertig in die Natur entlassen. Nur eine planende Super-Intelligenz kann erklären, warum es das Navi des Monarch-Fliegers gibt und warum es perfekt funktioniert. Der Zufall kann das auf jeden Fall nicht.

Und darum: Nein, die christliche Religion ist nicht unwissenschaftlich!

Ganz im Gegenteil: Sie ist die einzige, tragfähige Erklärung für all das unsagbar komplizierte Leben auf unserem Planeten. Der Monarch-Flieger mit seiner großen Reise (er fliegt übrigens später die vollen 5000 Kilometer zu den Rocky Mountains auch wieder zurück!) beweist, dass es einen super-intelligenten Schöpfer geben muss, der das Leben auf der Erde erst geplant und dann fix und fertig geschaffen hat.

Wenn Sie diesen super-intelligenten Schöpfer kennen lernen wollen, sprechen Sie ihn einfach an. Er wird dann mit Ihnen in Kontakt treten.

Quelle:  pixabay
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